(Quelle: lovelovel0ve)

(Von lovelovel0ve gerebloggt)

schmerzstille:

das herz weint still und leise, während das gesicht lacht und niemand den schmerz der seele erkennt!

(Von das-reich-der-gedanken gerebloggt)

(Quelle: p0eta-incomplet4)

(Von das-reich-der-gedanken gerebloggt)

Wenn sich das Beten lohnen würde…

Wenn das Beten sich lohnen würde, was meinst du wohl, was ich dann beten würde? Ohne Prioritäten, einfach so wie es käme finge ich an. Nicht bei Adam und nicht bei Unendlich, trotzdem jeder und jedes käme dran. Für all das, wo der Wurm drin ist, für all das, was mich immer schon quält, für all das, was sich wohl niemals ändert. Klar ? und auch für das, was mir gefällt. Vom Choral für die Domtaube, die verkrüppelt verendet in der Gosse, bis zu Psalmen für das Wetter und die Stunden mit dir, die zu kurz. Ich würde beten, was das Zeug hält, ich würde beten auf Teufel komm raus, ich würde beten für was ich gerade Lust hätte, doch für nichts, wo mir jemand sagt: “Du mußt!” Ein Rosenkranz dem Poet, der als Schaf in einem Wolfspelz herum steht, neben Troubadour und Prophet, denen das Lachen tagtäglich vergeht. Ich würde eine Kerze aufstellen für Elvis, würde ein Hochamt bestellen für John. Prozessionen, die gingen für Janis - all die Helden, die würden belohnt. Und ein Vaterunser dem Feldherrn, der darauf wartet, dass er endlich verliert, dem es hochkommt bei seinen Triumphzügen, der Obelisken genug apportiert. Für die zwei Philosophen, die schimpfen, in einem Elfenbeinturm in Klausur, die seit Menschengedenken sich zanken, aus Erbarmen ein Stoßgebet nur. Ich würde beten für Sand im Getriebe, und jede Klofrau bekäme Riesenapplaus. Überhaupt jede Unmenge Liebe und dem Sysiphus nicht nur eine Pause. Würde die Rubel bremsen, die rollen, Kronjuwelen verbannen auf den Schrott, ließe alle Grenzen und Schranken verschwinden, jeden Speer, jedes Gewehr, jedes Schafott. Vielleicht beneide ich auch die, welche glauben können, doch was soll das, ich jage doch kein Phantom. Gott, wäre das Beten doch bloß nicht so sinnlos, denn oft denke ich, wir wären bald schon an dem Punkt, wo es egal wird, wer Recht hat, wo Beziehung und Kohle nicht zählen. Wir sind alle zusammen auf dem Kreuzweg, etwa da, wo man das dritte Mal fällt.

Manchmal ist es das Schwierigste,

nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren…

(Quelle: myrealnameisbetty)

(Von das-reich-der-gedanken gerebloggt)
(Von strawberry-sails gerebloggt)

Wo du geliebt wirst …

Wo du geliebt wirst,
kannst du getrost alle Masken ablegen,
darfst du dich frei und ganz offen bewegen.
Wo du geliebt wirst,
zählst du nicht nur als Artist,
wo du geliebt wirst,
darfst du so sein, wie du bist.
Wo du geliebt wirst,
musst du nicht immer nur lachen,
darfst du es wagen, auch traurig zu sein.
Wo du geliebt wirst,
darfst du auch Fehler machen
und du bist trotzdem nicht hässlich und klein.
Wo du geliebt wirst,
darfst du auch Schwächen zeigen
oder den fehlenden Mut,
brauchst du die Ängste nicht zu verschweigen,
wie das der Furchtsame tut.
Wo du geliebt wirst,
darfst du auch Sehnsüchte haben,
manchmal ein Träumender sein,
und für Versäumnisse, fehlende Gaben
räumt man dir mildernde Umstände ein.
Wo du geliebt wirst,
brauchst du nicht ständig zu fragen
nach dem vermeintlichen Preis.
Du wirst von der Liebe getragen,
wenn auch unmerklich und leis.

Elli Michler

Jede Begegnung ist eine Erfahrung,

und jedes Loslassen

eine Erkenntnis.

Ein Leben ohne Träume
ist wie ein Garten ohne Blumen

Ein Leben ohne Träume

ist wie ein Garten ohne Blumen

(Von oneheartatall gerebloggt)